Festgeld - die Anlage mit fester Laufzeit und garantiertem Zinssatz
Das Festgeldkonto ist eine Anlage, bei dem der Anleger einen selbst gewählten Betrag für einen vorher festgelegten Zeitraum und einem mit der Bank vereinbarten festen Zinssatz anlegen kann. Im Gegensatz zum Tagesgeldkonto ist das Festgeldkonto also nicht jederzeit kündbar und somit weniger flexibel.
Da man vor Ende der Laufzeit nicht an sein Geld rankommt sollte man auch wirklich nur Geld dort anlegen, welches man auf der hohen Kante hat und das man in der Vertragszeit nicht benötigt.
Je länger die Laufzeit, desto höher die Zinsen
Für die geringere Flexibilität, also der längeren Laufzeit wird der Kunde jedoch mit höheren Zinssätzen und Renditen belohnt. Je länger die abgeschlossene Laufzeit ist, desto höher ist meist auch der Zins - die Zeitspanne in der das Geld fest angelegt wird ist jedoch sehr variabel.
So sind die Mindestlaufzeiten bei einigen Banken zwischen einem und 12 Monaten. Die maximale Anlagedauer pendelt sich bei den meisten Banken zwischen fünf und zehn Jahren ein.
Bei einer Laufzeit von 10 Jahren kann die Bank natürlich sehr attraktive Zinssätze bieten - zum Beispiel wären dies aktuell bei der Bigbank 4,7% p.a. bei einer Laufzeit von 10 Jahren. Da wir uns aktuell aber in einer Niedrigzinsphase befinden lohnt sich eine solch lange Laufzeit meistens nicht.
Auch die Einlagesumme kann hier von Bedeutung sein - so gewähren die Banken bei größeren Einlagen meist höhere Zinsssätze - wie viel genau erfahren Sie in unserem Festgeld Rechner.
Die Zinsauszahlungen auf das angelegte Geld wird meistens am Ende der Laufzeit oder (für den Kunden natürlich besser) am Ende jedes Kalenderjahres gutgeschrieben. Achten Sie also bei mehrjährigen Anlagen darauf dass die Zinsen jedes Jahr gutgeschrieben werden - nur so können Sie vom Zinseszinseffekt profitieren und noch mehr aus ihrer Anlage heraus holen.
Bei den meisten Banken gilt auch eine Mindesteinlage - diese schwankt meist zwischen 1000 und 10.000€. Es gibt aber auch Festgeldkonten ohne Mindesteinlage wie zum Beispiel die Bank of Scotland (2,80% Zinsen).
Vergleichen Sie am besten die aktuell besten Festgeldkonten in unserem Festgeld Vergleich und berechnen Sie in sekundenschnelle ihren Zinsertrag. Dazu müssen sie lediglich die Anlagesumme sowie die angestrebte Laufzeit angeben und sofort erhalten Sie das beste Angebot für ihre Bedürfnisse sowie den im Zeitraum erwirtschafteten Zinsertrag.
Sollte Ihnen das Angebot der jeweiligen Bank zusagen, können Sie das Festgeldkonto direkt mit einem Klick auf "Zum Antrag" eröffnen. Hier erhalten Sie natürlich noch weitere Informationen wie zum Beispiel die Höhe der Einlagensicherung und weiteres Details zum Konto.
Einlagensicherung - Wie sicher ist mein Geld?
Generell gilt: Ab dem 1. Januar 2011 wird die gesetzliche Einlagensicherung für alle Banken innerhalb der EU auf bis zu 100.000 Euro je Kunde erhöht.
Versteuerung der Zinserträge
Zinserträge über 801 Euro (Einzelpersonen) bzw. 1602 Euro (Ehepare) pro Jahr müssen versteuert werden. Die so genannte Abgeltungssteuer in Höhe von 25% greift wenn diese Grenze erreicht wird. Jeder Euro darüber wird mit 25% versteuert und direkt von der Bank einbehalten und an das Finanzamt abgeführt.
